Firmenfragen – Wie verhält es sich mit der Prozessoptimierung?

Posted By on 21/03/2015

Neusten Medienberichten zufolge hat sich Griechenland entschieden. Entgegen aller Bemühungen seitens verschiedenster europäischer Staatsoberhäupter versucht die linke Führungsspitze des Landes alles um gegen die aufgedrückten Sparmaßnahmen vorzugehen. Die Probleme der Vergangenheit bleiben erhalten: Vornehmlich reiche Bürger, welche offiziell im hellenischen System ihr Dasein fristen, verstehen es geschickt ihr Geld an sämtlichen Behörden des Landes vorbeizuschleusen. Als neutraler Beobachter ist es jedoch wichtig, keinerlei Informationen vorschnell zu ver- oder bewerten. Schließlich waren es mehrere Prozesse, die zur wirtschaftlichen Schieflage Griechenlands beitrugen.

Prozessoptimierung ist nicht gleich Qualitätsmanagement

Genauso wie es in Griechenland wirtschaftliche Prozesse waren, die den Verfall des maroden Systems begünstigten, genauso sind es in deutschen Firmen Prozesse, die häufig nicht mehr zeitgemäß erscheinen. Dies kann auf vielerlei Faktoren zurückgeführt werden. Ein sehr gutes, allerdings nicht deutsches Beispiel für einen dieser Umstände ist der Internetgigant Facebook: Der Umsatz konnte stark gesteigert werden, die Jubelarien jedoch verebbten bereits nach kurzer Zeit, da die Kosten insgesamt gestiegen waren. Allein das Argument zu verlautbaren, dass Einnahmen von Facebook ja dennoch die allgemeine Norm bei weitem übersteigen ist zwar legitim, doch wer Mark Zuckerberg kennt weiß, dass er dies nicht einfach so akzeptieren wird. Die vollständige Umstrukturierung der Firma ist natürlich nicht nötig, die Verbesserung einzelner Bereiche/ Prozesse könnte jedoch schon einen Versuch wert sein.

Prozesse müssen wie Zahnräder ineinandergreifen um zu funktionieren.

Prozesse müssen wie Zahnräder ineinandergreifen um zu funktionieren.

Wie optimiert man Prozesse?

Nun wende ich mich aber der Leitfrage zu. Und wem übertrage ich die Verantwortung dafür? In erster Linie verhält es sich mit dem Begriff der Prozessoptimierung wie mit dem Sturz eines autoritären Regimes. So hat die höchste Führungsebene des betroffenen Unternehmens zwar immer noch die Entscheidungsgewalt inne, wird jedoch umfassend von Projektleitern und anderen Mitarbeitern beraten. Dies fördert nicht nur den Austausch wichtiger Erkenntnisse, es korrespondiert gleichzeitig auch mit einer besseren Abstimmung innerhalb des Gefüges verschiedenster Arbeitsbereiche. Viele Firmen beginnen mit der systematischen Analyse der firmeninternen Prozesse, um schlussendlich deren Qualitätslevel zu bewerten. All dies erfordert eine hohe Auffassungsgabe aller Beteiligten, da schon kleine Mängel ganze Pläne zunichtemachen können. Ziehen sie bei Überlegungen bezüglich ihrer Firmenprozesse also immer ein Expertenteam hinzu.