Ein vergessener Trend? – Zeitgemäße Barcode-Generatoren

Posted By on 05/07/2015

In diesen heißen Tagen, werden nicht nur Retrotrends im Kleidersortiment wiederentdeckt, sondern auch eine scheinbar längst vergessene Funktion vieler Smartphones. Worin die Verbindung bei diesem Einleitungssatz liegt? Nun, das Erstgenannte schließt das Zweitgenannte nicht unbedingt aus. Die Rede ist von Barcode-Generatoren. Jene kleine schwarze Muster, dessen Hype ca. 2012 seinen Höhepunkt erreichte. Doch was wurde eigentlich aus den trendigen Pixeln und wie kann ein bereits ausgeschöpftes Hoch wieder erreicht werden? Fragen für unseren Beratungsblog.

Ein Barcode auf einer Dose.

Barcodes als Mittel im Marketing

Das Coca-Cola-Pepsi-Beispiel

Um unsere Leitfragen beantworten zu können, benötigen wir prominente Beispiele. In diesem Fall Coca-Cola und Pepsi: Beide Marken erlebten eine wechselvolle Geschichte. Während Coca-Cola stets die emotionale Bindung zur amerikanischen Bevölkerung suchte und zurzeit der beiden Weltkriege als Getränk der Truppen bekannt war, machte sich Pepsi in Krisenzeiten eher als Arme-Leute-Drink einen Namen. Erst in der Moderne, konnte sich Pepsi von diesem negativen Image befreien. So designte man als Erster eine jugendfreundliche Spieleapp, mit der die Anfertigung persönlicher Pepsi-Stücke, wie Taschen und Handyhüllen, frei vorgenommen werden konnte. Nach einigem Hin und Her, etablierte Coca-Cola 2010 eine regelrechte Barcode-Kultur. Inklusive Twitterlinks und näheren Infos zur eigenen Marke.

Und heute?

Wer meint das aktuell ja keine Aktionen im Barcodebereich besonders neu oder innovativ wären, dem muss in gewisser Weise sogar Recht gegeben werden. Von den großen Konzernen, schaffte dies Anfang 2014 nur der Fast-Food-Riese McDonalds, mit seiner Big- Mac-Jagd. Wer fleißig Barcodes scannte, konnte sich hier bis zu 5 gratis Burger erspielen. Dennoch wurde die Aktion nicht zum neu erhofften Aushängeschild, was aber eher an den insgesamt sinkenden Umsatzzahlen als am Konzept an sich lag.

Wie kann ein Unternehmen von Barcodes profitieren?

Marketingstrategien auf Barcodes auszurichten, ist im Jahr 2015 nichts neues mehr. Fast erscheinen uns Produkte großer Hersteller schon unheimlich, wenn sie nicht über den integrierten Link mit Verweis auf Herkunft und Herstellung verfügen. Wer den Schritt trotz alle dem wagen will, braucht neben einem guten Konzept auch eine stabile Kundenbasis. Für die Planung komplizierter Abläufe, empfiehlt sich vorrangig Managementsofteware wie BPMN (Business Process Modelling and Notation). Zurückgreifen sollte man darauf aber nur, wenn das Unternehmen eine entsprechende Größe aufweist.

Ist dies der Fall, so kann über erste Schritte diskutiert werden. Ein sehr kurioses Beispiel(und gleichzeitg eines was ich bei meinen Recherchen noch bei keinem Unternehmen! gefunden habe), vertreibt die Website ,,QR Code Generator“. Neben Tassen und Plaketten, lassen sich hier auch T-Shirts und Taschen bedrucken. Für Unternehmen mit einem jungen Publikum, ließe sich diese Idee problemlos aufgreifen. Wer seine Mitarbeiter mit einer QR-Code Tasche in den Außeneinsatz schickt, zieht sofort die Blicke auf sich. Ob man nun ein Gewinnspiel darüber verlinkt oder die aktuellsten Jobangebote. Fest steht: Barcodes mögen nicht neu sein, richtig verwendet können sie aber noch immer für Furore sorgen.